WÜNSCHE & VISIONEN – zwischen Angst & Akzeptanz


Termin:

27. – 29. November 2020

Fr. 18:00 – 22:00 Uhr / Sa.+So. 10:00 – 18:00 Uhr


Frühbucherrabatt sichern: Anmeldung bis zum 30.10.2020.

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Wir leben in einer Zeit oder besser in einer Gesellschaft, in der alles möglich erscheint. In Zeiten von Frieden und Wohlstand beschäftigen sich viele Menschen mit der Frage nach ihrem Platz auf der Welt. Der Wunsch frei zu sein und das zu tun was einen begeistert, sich selbst zu verwirklichen, die eigene Vision zu leben, ist groß und schien nie greifbarer als heute.

Doch was bedeutet es, frei zu sein? Was bedeutet es, sich zu verwirklichen? Was spielen Wünsche dabei für eine Rolle?

Ich wünsche mir mehr Nähe, Anerkennung, Intimität, Sicherheit. Ich wünsche mir eine andere Arbeit, eine neue Wohnung, mehr Geld oder mehr Zeit. Viele Wünsche entstehen aus einem Gefühl von Mangel. Ich versuche mir eine bessere Situation zu ersehnen, als diese, in der ich mich gerade befinde. Mein Blick richtet sich in die Zukunft. Dies bedeutet in den meisten Fällen Veränderung. Die Lebenssituation sollte sich verschieben zu dem Erwünschten.

Handelt es sich dabei z.B. um eine berufliche Veränderung, wird schnell das Ausmaß sichtbar, dass Wünsche nicht selten existenzielle Sicherheit betreffen und eine Änderung bei vielen mit Angst einhergeht.

Grundmuster und Glaubenssätze werden aktiviert, die Überlebensmechanismen werden hochgefahren. Vielen fällt es schwer den nötigen Schritt nach vorne zu gehen. Im Bekannten zu verharren erscheint häufig doch nicht mehr so schlimm. Der innere Konflikt bleibt erhalten.

Dabei sollte man die Frage nicht außer acht lassen, warum ich mir etwas wünsche? Wünsche ich mir eine spannendere Aufgabe, eine größere Herausforderung, mehr Ansehen, ein ausgefüllteres Leben? Welche Intention steckt hinter dem Wunsch? Was werde ich davon haben, wenn sich der Wunsch erfüllt?

Sich mit den eigenen Wünschen auseinanderzusetzen, bietet eine spannende Plattform, sich selber kennen zu lernen. Zunächst Wünsche, nach konkreten Objekten im Außen, zu formulieren, kann ein Werkzeug sein, um von dort Stück für Stück zu inneren, abstrakteren Wünschen überzugehen, bis hin zu tiefsten inneren Sehnsüchten.

Mich dem inneren Konflikt zu stellen, setzt Akzeptanz voraus. Zwar wünsche ich mir für die Zukunft eine Änderung, doch befinde ich mich augenblicklich in der Gegenwart. Durch Annahme der derzeitigen Situation ermögliche ich mir selber, mich anzunehmen, meinem inneren Konflikt Aufmerksamkeit zu geben. Ich erhalte die Möglichkeit den Konflikt als Teil von mir zu erkennen, ohne ihn abzulegen und als „falsch“ zu deklarieren. Eher könnte ich versuchen eine Integration anzustreben, in dem Sinne, den Konflikt als Teil von mir anzunehmen. Etwas „hinter mir“ zu lassen, als einen Teil, der mich bis dahin begleitet und geprägt hat, es zu akzeptieren so wie es ist, kann meinen Selbstwert erhöhen. Vielleicht bin ich dadurch bereiter mich etwas Neuem zu öffnen?

Einer Vision stehe ich freier gegenüber, als einem Wunsch. Sie entspringt innersten Überzeugungen und hat die Fähigkeit das eigene Potenzial nach außen zu fördern. Eine innere Vision von etwas Größerem kann mir als Antrieb dienen, mich stetig weiterzuentwickeln und voranzuschreiten.

Gemeinsam finden wir unsere Wünsche, beobachten mögliche Ängste oder Glaubenssätze. Wir versuchen sie anzunehmen, hinter uns zu lassen und wandeln auf den Spuren unserer individuellen Vision. 

Auf Grundlage der Gestaltarbeit, einem Ansatz der erlebnisorientierten Selbsterfahrung, bieten wir verschiedene Übungen und Visualisierungen an, die dabei helfen sich selber kennen zu lernen. Die Gestaltarbeit ist immer etwas Augenblickliches und Individuelles und misst sich nicht an äußeren Einflüssen. Was uns daran am meisten berührt ist, dass auf Grund des eigenen Erlebens eigene Wahrheiten entstehen. Dies ist für uns ein schöner Ansatz Veränderungen von innen heraus zu ermöglichen. Wir begleiten dich dabei.


nächster Termin: 12. – 14. November 2021